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Gabi Dahms
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01Hallo, Frau Nau und liebe Freunde von Peg Leg!

Peg Leg ist gut angekommen. Wir waren zwar erst um 2.00 Uhr nachts zu Hause, aber Flug und Fahrt scheint er gut überstanden zu haben. Bei der Übergabe der anderen Hunde an der Raststätte hatte er etwas Angst vor den Schneehaufen und den Autogeräuschen, aber im Auto hat er dann wieder ganz enspannt neben Lena auf dem Rücksitz geschlafen (die war auch sehr müde!).

Leider sind die Bilder von der Übergabe der anderen beiden Hunde (Jo und... den anderen Namen habe ich vergessen) zu dunkel. Bei der Ankunft haben wir natürlich vor lauter Aufregung vergessen, Bilder zu machen... die Frau Neubert war übrigens total nett und hatte alles im Griff. Wir hatten uns schon beim Warten mit ihrem "Abholer" unterhalten, der uns beruhigte, dass schon alles klappen würde.

Und dann war er da! Total hübsch! Lena schnüffelte sofort durchs Gitter der Hundebox und wedelte mit dem Schwanz (der Jo in der anderen Box hatte sie angekläfft - der hatte übrigens auch der Frau von dem anderen Hund bei der Übergabe im wahrsten Sinne des Wortes "ans Bein gepinkelt"...)

Zu Hause fielen wir nur noch ins Körbchen...

In ersten Rest-Nacht gab es keine Probleme, jedenfalls haben wir nichts gehört. Jeder Hund hatte sein Körbchen in der Waschküche stehen - Lena hat natürlich das für Peg Leg vorgesehene okkupiert, denn da lag ja noch seine kuschelige Decke von der Fahrt drin... aber der Kleine hat sich dann offenbar mit dem anderen Körbchen arrangiert.

Samstag Morgen war Peg Leg noch etwas schüchtern und scheu. An seinem ersten Tag ist er sehr müde gewesen und hat die meiste Zeit auf dem Sofa verbracht. Lena war erst ein wenig eifersüchtig, als er auf "ihr" Sofa durfte, aber als wir die Streicheleinheiten gerecht verteilt haben, war wieder alles okay. Morgens hatte Peg Leg total Hunger, es stellte sich heraus, dass er lieber Trockenfutter mag und nicht so auf Dosenfutter steht. Lena tat ein wenig futterneidisch, aber die beiden Näpfe waren weit genug voneinander entfernt. Peg Leg war eh früher fertig als Lena, so dass sie keinen Grund mehr zum Knurren hatte. Wir sind dann raus in den Stall. Schließlich mussten ja, wie immer, die Pferde gefüttert werden und Peg Leg sollte sich sofort an die großen Tiere und den morgentlichen Ablauf gewöhnen. Wir haben ihm jedes der vier Pferde einzeln vorgestellt. Die Pferde haben sofort begriffen, dass da der neue Hund angekommen ist und ihn würdevoll gemustert. Zunächst hatte der Arme ein wenig Angst vor den großen Köpfen, aber als er dann merkte, dass die auch zu fressen und kauen, hat er verstanden, dass sie harmlos sind. Vielleicht hat er auch die Atmosphäre der Fütterungszeit wiedererkannt- denn die Pferde sind natürlich ungeduldig, ähnlich wie die Hunde im Tierheim. Er ist sogar an der Futtertonne, in der sich die Pferdepellts befinden, hochgesprungen und wollte wissen, ob da Hundefutter drin ist. Die Pferdepellets hat er aber nicht gemocht...

Christian hat sich dann mit ihm und Lena auf die Strohballen gesetzt und die hat dort nach Mäusen gesucht. Da wird sie immer gaz irre...Peg Leg fand das wohl merkwürdig und bekam aufgrund ihrer jagdlichen Ausgelassenheit ein wenig Angst.

Beim Menschenfrühstück war interessant, dass er gebettelt hat. Er hat mich sogar angestubst und seine Pfote auf mein Bein gelegt. Beide, Lena und er, haben dann ein wenig Quark (aufgestrichen auf irgendeinen Magarinedeckel und im gebrauchten Jogurtbecher) zum Ablecken bekommen. (Gute Sache - dann kann man die Plastiksachen sofort sauber in den gelben Sack tun!)

Die Technik zum Ablecken hatte Pegg Leg aber noch nicht raus - der Deckel rutschte immer wieder fort - mal sehen, wie lange es dauert, bis er die Pfote zum Festhalten benutzt (unser alter Dobby - Opa war darin ein Meister!).

Nach unserem Frühstück ging es dann bei schönstem Wetter raus. Christian musste noch kurz weg und ich habe Peg Leg das Grundstück gezeigt. Wir haben im Garten in der Sonne gesessen und auch am Pferdepaddock die Sonne genossen. Er war natürlich aufgeregt - endlich draußen und so viele Gerüche! Mit seiner Supernase, unglaublich.

Als wir wieder drin waren, fiel mir ein, dass ich das Wasser für den Bottich nicht ausgemacht hatte. Kurz raus in den Stall, und schwub war Peg Leg mit hinterher. Mist! Ich bekam echt Panik. Man muss wissen, dass Stall und Haus einen Verbindungsflur haben. Glücklicherweise waren alle Stalltüren zu. Dennoch hat es eine Weile gedauert, bis ich ihn mit Futter wieder ins Haus locken konnte. Fangen ließ er sich im Stall jedenfalls nicht! Also aufpassen!!! Da muss man sich richtig konzentrieren, um nicht ein Fenster oder eine Tür offen zu lassen (wir haben ein sehr großes, ebenerdiges Bauernhaus, mit vielen Türen und Fenstern...).

Den Rest des Tages haben wir in unserem Normalablauf verbracht - d.h. als wir geritten sind, war er mit Lena eine Zeit lang allein im Haus, beim Füttern abend wieder mit dabei.
Man merkt, dass Peg Leg total auf den Shelteralltag eingestimmt ist. Das hat man damals auch bei Lena gemerkt. Du kannst die Uhr nach ihr stellen. Um 7.30 aufwachen, Futter, schlafen, rumlaufen, Hauptfutter mittags, schlafen, rumlaufen, kleiner Happen um 18.30, fernsehen und schlafen, 22.30 Pinkelrunde, schlafen... Gestern Abend auf dem Sofa sind wir dann alle vier um 21.00 eingeschlafen...

Heute morgen (Sonntag) kannte sich Peg Leg schon ein wenig aus, hatte wieder einen Riesenhunger und wollte gleich danach wieder aufs die "Wohnlandschaft"... Peg Leg liegt jetzt im Wohnzimmer in seiner Sofaecke und Lena schläft neben mir im Arbeitszimmer.
So sieht das aus...

Gestern, kann man aus meinem Bericht entnehmen, hatten wir keine Zeit, zu schreiben.
Sorry deswegen!

Also: Liebe Grüße aus Dänemark von Pegg Leg, Lena, Inka und Christian

Im Anhang einige (wackelige, dunkle) Fotos.
Wir werden euch auf dem Laufenden halten!

   
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