Was muss man sich darunter vorstellen?

Speziell bei privaten Tierschutzorganisationen (ohne öffentliche Zuwendungen) ist es dringend notwendig, wenigstens einen kleinen Teil der angefallenen Kosten wieder einzunehmen um verantwortungsvoll weiterarbeiten zu können.

Die Schutzgebühren sind von daher vereinheitlicht, da für jeden einzelnen Hund unterschiedlich hohe Kosten entstehen, die im Einzelfall die Höhe der Schutzgebühren weit überschreiten und nur mit zusätzlichen Spenden finanziert werden können; aber bestimmte Grundkosten (Fixkosten) fallen immer an und müssen entsprechend abgedeckt werden. Zu den Fixkosten gehören, der 1. Tierarztbesuch nach Neuzugang des Hundes, die Impfungen (5 fach und Tollwut), der EU Heimtierausweis, der Microchip, Wurmkur, Spot on, Fit to Fly Untersuchung, Futter etc.

Die Schutzgebühr beläuft sich bei

  •   Welpen und unkastrierte Hunde auf 270 ,- Euro
  •   Kastrierte Hunde auf 320,- Euro
  •   alte und kranke Hunde - nach Absprache-

Zusätzlich zu der Schutzgebühr fällt pro Hund eine Transportkostenpauschale in Höhe von 120 Euro an, so dass sich die Gesamtgebühren dann auf 390,00 Euro bei Welpen und unkastrierten Hunden und  bei kastrierten Hunden auf 440,00 Euro belaufen.

Ab Oktober 2020 :

Die Schutzgebühren bleiben wie oben genannt.

Jedoch müssen wir aufgrund der aktuellen Flug / Transportsituation infolge von Corona die Transportkostenpauschale übergangsweise erhöhen. Da derzeit wenig Flüge und immer weniger Flugpaten zur Verfügung stehen, sind wir gezwungen zur Ausreise auf CARGO und Charterflüge auszuweichen, die viel teurer sind. Die Transportkostenpauschale beträgt  für Vermittlungen ab Oktober 2020 Euro 150,00.

So dass sich die Gesamtgebühren dann bei Welpen und unkastrierten Hunden auf 420,00 Euro belaufen und bei kastrierten auf 470,00 Euro. 

Wir hoffen sehr, dass sich die gesamte Situation ab 2021 wieder positiv verändert.

Die Hunde aus Zypern gelangen grundsätzlich per Flugzeug nach Deutschland.  Die Transportkosten der Fluggesellschaften betragen zwischen 60 Euro (für einen Hund bis 6 kg/ 8 kg in der Kabine) und bis 200 Euro (für einen Hund im Frachtraum). Wir haben daraus und aus den weiteren Kosten, die für einen Flug anfallen , wie z.B. die Anschaffung neuer Transportboxen und die Reparatur dieser etc.  eine Pauschale ermittelt -  und so ergibt sich die Höhe von 120,00 Euro pro Transport pro Hund- ab Oktober 2020 dann 150,00 Euro pro Transport und pro Hund.  Zum Wohle der Tierschutzarbeit sind wir leider gezwungen diese Kosten mit umzulegen, damit für die Hunde auf Zypern keine Reduzierung der Spenden erfolgt.

Vielen Dank für Ihr Verständis.

Der Gesamtbetrag (Schutzgebühr nebst Transportkostenpauschale sind bei Vertragsabschluss fällig).

Enthalten sind darin derzeit auch die TRACES Gebühren. TRACES bedeutet was ? Eine Erklärung finden Sie etwas weiter untern.


Eine Spendenbescheinigung kann für Schutzgebühren/Transportkosten grundsätzlich nicht ausgestellt werden, da diese mit einer Gegenleistung verbunden sind. Spenden sind Gelder, die ohne eine Gegenleistung erbracht werden.

Bei Fragen sprechen Sie bitte unsere Vermittler direkt an.

 

Was bedeutet TRACES ?

Der Ein oder Andere hat davon auch vielleicht schon etwas gehört.

Es gibt sogenannte TRACES (TRADE CONTROL an Expert System)

 

Das System TRACES ist eine einheitliche zentrale Datenbank zur Verwaltung der Transporte von Tieren und Erzeugnissen tierischen Ursprungs innerhalb der EU sowie von Tieren und Erzeugnissen tierischen Ursprungs, die aus einem Land außerhalb der EU stammen. Dieses europäische, tierärztliche System übermittelt elektronische Informationen an die Veterinärämter aus dem In- und Ausland, die datentechnisch
miteinander verknüpft sind. Es werden alle Daten rund um den Hund erfasst.
Wir und die CyDRA haben eine Registrierungsnummer bei dem jeweils zuständigen Veterinärsamt und die TRACES Bescheinigungen werden vor Ort auf Zypern beim entsprechenden Veterinärsamt für jeden Hund eingereicht. Ersichtlich daraus sind: die Daten des Hundes, die Art und Dauer des Transportes, Ankunftsort und Zeit, Daten der Endstellen bzw. Pflegestellen.

Jeder einzelne Hund der ausreist wird zusätzlich zur bisherigen Fit to fly Untersuchung durch den Tierarzt vor der Ausreise nun noch einmal dem zuständigen Amts-Veterinär-Tierarzt vor Ort 1-2 Tage vor der Ausreise vorgestellt und untersucht, die EU-Ausweise/Impfungen werden kontrolliert sowie
der Chip abgelesen und mit dem Pass vergleichen. Dann wird die erforderliche TRACES Bescheinigung ausgefüllt und die vollständig ausgefüllten Papiere werden dann bevor der jeweilige Hund ausreist dem zuständigen Veterinärsamt in Deutschland übermittelt.

Dies dient der Transparenz und so können jederzeit Kontrollen vorgenommen werden. Das TRACES System soll die Einfuhr kranker Hunde (mit Seuchen etc.) verhindern, ebenso die illegale Einfuhr von Hunden durch Hundehändler, die nicht korrekt arbeiten und sich an keinerlei Vorschriften halten. Die Beantragung einer
TRACES Bescheinigung ist mit zusätzlichen Kosten pro Hund in Höhe von 34,17 Euro verbunden.

 

 

 

 

   
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