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Futterpatenschaft

"Futter hilft Leben retten"

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Die zwei Hundedamen Muffin und Coco haben das Glück leider nicht für sich gepachtet. Vermutlich dachten sie vor 5 Jahren, dass sie nun endlich angekomen sind und den Rest ihres Lebens in ihrem neuen Zuhause verbringen dürfen... aber da machten ihnen die Menschen einen Strich durch die Rechnung. Offenbar ist es für einige Menschen normal, dass Hunde nur temporäre Begleiter sind, wenn es gerade passt. Danach werden sie entsorgt!

10 Jahre haben die beiden bereits in einer Familie gelebt, die exakt das gleiche mit ihnen gemacht hat. Man verliess die Insel und es stand nicht zur Debatte, die beiden mitzunehmen. Sie zurückzulassen war ja schliesslich billiger.

Hier Petos Geschichte aus der Sicht der Finderin: Es ist ca. zwei Wochen her, als mir ein Hund aufgefallen ist. Er war auf meiner Strecke, die ich regelmässig mit dem Mountain Bike fahre.

Nachdem ich ein paarmal an ihm vorbeigefahren bin, fielen mir mehr und mehr seine Lebensumstände auf. Er war an einer Kette, ständig angebunden, immer ohne Wasser.

Jedesmal wenn ich vorbeifuhr, sprang er auf seinen drei gesunden Beinen auf mich zu. Ohne zu bellen oder gar zu knurren wie es die meisten Hunde Fahrradfahrern gegenüber machen, nein… er lief einfach zu mir hin, um mich freudig zu begrüssen. Sein einziges Auge funkelte mit einem ungebrochenen Lebensmut.

Diesen einen Tag, an dem ich anhielt um mir alles genau anzusehen, sprang er aus seinem schmutzigen Loch unter dem alten Anhänger hoch und begann freudig um mich herumzuhüpfen. In diesem Moment brach mein Herz und ich versprach ihm: Ich komme um dich zu retten…

Sally ist schon längere Zeit bei uns im Tierheim. Es scheint, als hätte sie bis jetzt in ihrem Leben nur Pech gehabt. Völlig vernachlässig und verängstigt kam sie bei uns an und es dauerte längere Zeit, bis sie lernte zu vertrauen.

Von der Leishmaniose war sie schwer gezeichnet, hat sich aber inzwischen super erholt und ist mit den Medikamenten sehr gut eingestellt. Rein äusserlich sieht man ihr nichts mehr von der Krankheit an und auch ihre Organwerte haben wir im Griff.

Alles hätte für Sally so gut werden können... wenn sie sich nicht in ihrem Zwinger verletzt hätte. Wie genau es passiert ist, wissen wir nicht... aber leider muss aufgrund dieses Unfalls ihr Vorderbein amputiert werden.

Wir haben alles versucht, das Bein zu retten. Haben sehr viel Geld für röntgen, Untersuchungen, CT-Scan und auch ein MRT ausgegeben... aber das Resultat ist: Das Bein kann aufgrund der verletzten Sehne nicht gerettet werden und die Ärzte sind sich darüber einig, dass sie mit drei Beinen besser zurechtkommen kann... als mit einem Bein, das einfach nur sinnlos herumhängt...

Natürlich wären wir sehr dankbar, wenn sich Menschen finden, die für Sally spenden möchten... noch danbarer wären wir aber, wenn es da draussen vielleicht eine Familie gibt, die auch einem Hund wie Sally eine Chance geben würde.

Sally ist ein wundervoller Hund und wäre eine Bereicherung für jede Familie. Sie ist eher ruhig und aufgrund der Amputation wird sie auch keine grossartigen Spaziergänge machen können. Ein grosser Garten... eine tolle Familie... ein Platz auf dem Sofa... das wäre unser Traum.

RajoIn unserem Alltag sind wir uns einiges gewohnt und bei jedem schlimmen Fall denkt man: Es kann nicht mehr schlimmer kommen... aber leider kann es eben doch! An dieser Stelle möchte ich sensible Menschen davor warnen, die folgenden Bilder anzuschauen, aber ich möchte sie trotzdem veröffentlichen!

Am Donnerstag, 15. Juli morgens um 05:00 Uhr erreichte ich wie gewohnt das Haupttor von PAWS. Erst bemerkte ich den schwarzen Hund gar nicht, der im Gras lag... angebunden an einem Pfosten. Als ich mich näherte sah ich sofort, das er eine schlimme Verletzung am Bein hat.

Ich poste normalerweise keine grausamen Bilder, aber ich möchte es dieses eine Mal trotzdem machen um zu verdeutlichen, in welchem Zustand diese armen Tiere teilweise ausgesetzt werden.

Wie er zu dieser Verletzung kam, können wir nicht sagen. Beide Vorderbeine sind betroffen, aber leider ist das eine Bein nicht mehr zu retten. Die Verletzung war nicht frisch, sondern das arme Tier wurde längere Zeit in diesem Zustand unbehandelt behalten.

Fleet1Update 28.06.2021: "Fleet ist ein einjähriger junger Rüde. Da er bereits bei Aufnahme im Tierheim ein merkwürdiges Gangbild zeigte, wurde er sofort beim Tierarzt vorgestellt.

Offensichtlich war es in der Vergangenheit zu einer Fraktur des linken Hinterlaufs gekommen. Warum lässt sich im Nachhinein nicht sagen.


Die Erstuntersuchung beim Tierarzt zeigte eine ausgeheilte Fraktur an der man nichts mehr ändern könne. Im weiteren Verlauf wurde es langsam aber stetig schlechter.

Tierärztlicherseits wurde die Antibiotikatherapie intensiviert und gewechselt, ohne Erfolg. Irgendwann zeigte sich eine deutliche Schwellung am Bein aus welcher sich auch Eiter entleerte. Ein erneutes Röntgenbild zeigte, dass es im Rahmen der Fraktur zu einer Knochenabsplitterung gekommen sei, die sich massiv entzündet hätte. Letztlich wurde der Knochensplitter operativ entfernt und die Wunde gereinigt. Postoperativ wurde die Antibiotikatherapie bis zur Normalisierung der Entzündungsparameter im Blut fortgeführt.


Fleet2Unsere anfängliche Hoffnung, dass sich nun alles zum Besseren wenden würde, wurde schnell enttäuscht. Die Wunde am Hinterlauf öffnete sich erneut und die Wunde wurde rasch größer. Zudem zeigte Fleet zunehmend Schmerzen, weshalb wir einen anderen Tierarzt aufsuchten. Relativ schnell war klar, es blieb nur die Amputation des linken Hinterlaufes, um die wiederkehrenden Infektionen und die Schmerzen zu stoppen.

Fleet3Inzwischen ist Fleet in Deutschland in einer Pflegestelle, wo er weiterhin lernen wird, als Hund mit einem Handicap zu leben, bis die Menschen gefunden sind, die Fleet so nehmen, wie er ist, nämlich als ausgesprochen lieben, etwas schüchternen, dennoch sehr verspielten, eher devoten und beschwichtigenden Rüden, der selbst in seinen schlechtesten und schmerzhaftesten Phasen einfach nur lieb war.


Fleet ist wahrhaftig ein Goldschatz auf drei Beinen.

 

Wir haben vor einiger Zeit einen Spendenaufruf gemacht, da sich bei uns die Sorgenfelle häufen. Sei es Hunter, mit seiner OP, oder hier auf Zypern die 6 Flaschenwelpen, Gaye, Angelo usw. usw. usw.

Vorab möchten wir uns ganz herzlich bei allen Spendern bedanken. Wir sind überwätligt von der Unterstützung die man uns zukommen liess... aber leider ist es noch lange nicht vorbei.

Ich möchte versuchen hier ein kleines Update zu geben...

Leider habe ich nicht bei allen Fällen Fotos dazu... dazu hat die Zeit einfach nicht gereicht.

Die 6 Flaschenwelpen machen sich hervorragend und fressen uns schon fast die Haare vom Kopf. Das Welpenmilchpulver geht uns so langsam aus, da sie so gut trinken und sie haben in einer Woche ein halbes Kilo zugenommen... Sie sind jetzt alle zwischen 1.2 und 1.6 kg schwer... 

Collage Fotor LimpingEs war eine sehr bewegte Zeit und eigentlich weiss ich gar nicht so richtig, wo ich beginnen soll. Der Reihe nach? Oder doch das, was mir gerade im Kopf herumschwirrt?

Nun gut… ich beginne einfach mit der Geschichte der 7 Hunde vom hinkenden Mann!
Aufmerksam auf ihre Geschichte wurden wir durch Facebook, wo eine Organisation nach Hilfe suchte, nachdem sie von einem Mann kontaktiert worden sind, den man als *The Limping Man* kannte.

Er war dafür bekannt Hunde zu *retten*… Wir würden es eher *Animal Hording Syndrom* nennen.
Keiner weiss genau wieviele Hunde er im Haus hatte… und immer wieder hat er Hilfe abgelehnt, wenn Organisationen angeboten haben, ihm bei der Vermittlung zu helfen.

Als Fleet zu uns ins Tierheim kam, zeigte er sich sehr ängsltich und unterwürfig. Man hat ihn eigentlich nur in seinem Körbchen gesehen... Vielleicht ist es uns auch deswegen erst nach einer Woche aufgefallen, dass etwas nicht mit ihm stimmt.

Als ich die Fotos und das Video von ihm machen wollte, fiel mir auch, das er seltsam läuft. Ein näherer Augenschein zeigte sehr schnell, dass etwas in seinem Hinterbein nicht in Ordnung ist. Wir vermuten, es ist eine alte Fraktur...

Natürlich müssen wir nun weitere Untersuchungen machen und sehen, wie wir Fleet helfen können. Aus Erfahrung wissen wir, das er wohl um eine Operation nicht herumkommen wird...

Bitte setzen Sie sich mit unserem Verein in Verbindung, wenn Sie uns bei der medizinischen Versorgung von Fleet unterstützen möchten. Wir wollen ihm einen bestmöglichen Start in ein neues Leben ermöglichen!

Travis ist einer der wenigen Hunde, von denen wir das exakte Geburtsdatum kennen. Es ist der 1. Juni 2008!

Er wurde auf einer Strasse gefunden, kam zu uns ins Tierheim, sein Besitzer wurde kontaktiert, da er einen registrierten Chip hatte... und es kam wie so oft die Aussage: Ich habe den Hund zu einem Freund gegeben... er gehört mir nicht mehr und ich will ihn nicht mehr.

Travis hat sich bei uns gut eingelebt... und nun fragen wir uns: Ist er zu alt für ein neues Zuhause? Kann man zu alt sein für Liebe und Glück? Die Antwort darauf ist: Nein! Nur hier auf der Insel will ihn niemand. Niemand nimmt einen Hund, der vielleicht noch zwei oder drei Jahre hat... Niemand sieht es als ein Geschenkt, genau so einem Hund diese Zeit noch schön zu machen.

Wie denken Sie darüber? Wäre es für Sie denkbar, einen Opa wie Travis bei sich aufzunehme und ihm noch ein paar gute Jährchen zu schenken? Travis kennt kein warmes Bett, keine Kuscheleinheiten auf dem Sofa... all das wäre für ihn neu!

31 01 21 Collage

TimiTimi Update 28.2.2021: Ab und zu muss man auch Glück haben... und das hat Timi. Er darf in seiner Pflegestelle bleiben, in der er die beste Versorgung hat, die er sich nur vorstellen kann.

So bleibt ihm der Stress eines Wechsels und eines eventuellen Fluges erspart und wir sind alle sehr erleichtert darüber.

Natürlich freuen wir uns trotzdem noch über Spenden etc. denn Timis medizinische Versorgung ist ziemlich kostenintensiv!

Finden Sie nicht auch, dass das Bild von ihm sehr aussagekräftig ist?

Die Sonne geht auf und wird für immer für Timi scheinen!

Herzlichen Dank an alle, die Timi auf diesem Weg unterstützt haben und noch untersützten werden und herzlichen Dank an Samantha, seine liebevolle Pflegemama!

GenevaMit Geneva haben wir einen weiteren Hund bei uns im Tierheim, der ein gesundheitliches Problem hat, bzw. wir wussten nicht was die Ursache für ihr schlechtes Gangbild war.

Als sie zu uns ins Tierheim kam ist uns sofort aufgefallen, dass sie ein Problem mit dem Hinterbein hat. Es sah auch so aus, als hätte sie dort bereits schon mal eine Operation gehabt, aber das konnte uns bis jetzt nicht bestätigt werden...

Es blieb uns nichts anderes übrig, als ein CT machen zu lassen. 600 Euro Kosten haben uns zwar geschockt, aber trotzdem war für uns klar, wir wollen Geneva die bestmögliche Chance geben, falls man es operativ beheben könnte.

Das CT hat ergeben, dass es sich um ein muskuläres Problem handelt. Leider würde auch eine Operation nicht viel bewirken, bzw. die Erfahrungen zeigen, dass das Problem nach kurzer Zeit wieder vorhanden ist.

dobbyDobby geht es gut, auch wenn sich seine Haare nicht wie gewünscht zurückgemeldet haben. Immer noch ist er an vielen Stellen kahl, aber dafür macht er sonst gute Fortschritte. Er ist aktiver geworden, kommt freudig auf die Spaziergänge mit, geht dabei aber immer sein Tempo, ohne zu galoppieren und immer als letzter im Rudel.

Er geht nicht gerne auf steinigen Untergründen, vermutlich weil seine Pfoten rissig sind, aber die werden jetzt jeden Tag eingecremt und auch da machen wir gute Fortschritte. Inzwischen vermutet der Tierarzt, dass Dobby irgendwann eine Staupeinfektion überstanden hat. Vielen spricht dafür, so z.B. der schlechte Zustand seiner Zähne.

Am 16.2. hat Dobby einen Termin. Dabei wird evtl. ein Teil der Rute amputiert (ist noch nicht ganz sicher, denn aktuell sieht es recht gut aus), seine Zähne werden gemacht und einige werden leider gezogen werden müssen, seine Augenlider werden beide operiert und er wird kastriert.

Haris 01Eigentlich bin ich nicht so sehr der Weihnachtsmensch. Trotzdem schoss mir sofort der Gedanke durch den Kopf: "Vielleicht gibt es doch ein Weinachtswunder?"... als ich Haris das erstemal sah.

Er wurde in einem Pferdestall einfach ausgesetzt. Die Betreiberin hat ihn erstmal versorgt und versucht aufzupäppeln, da sie aber viele andere Tiere hat, war es einfach nicht möglich ihn zu behalten.

Nun ist Haris bei uns, bzw. hat die ersten Tage erstmal beim Tierarzt an einer Infusion verbracht. Er ist in einem ganz schrecklichen Zustand... aber ein Kämpfer. So lange er frisst, zeigt er uns, dass er auch leben will... und so lange werden wir für ihn kämpfen!

IMG 9038Huhu... ich bins wieder, Isa. Die Zeit rast... das merkt man erst so richtig, wenn man 8 kleine Gremlins um einem rumwuseln hat. 

Die kleine Racker fordern echt viel und werden von Tag zu Tag frecher und unternehmungslustiger.

Ab und zu sage ich ihnen jetzt auch schon mal was Sache ist. Schliesslich müssen sie lernen, dass es auch irgendwann ohne Mama gehen muss und die Milchbar auch mal geschlossen hat.

 

20200504 112619Hallo Leute
Ich habe euch nicht vergessen, aber es bleibt einfach keine Zeit öfter zu schreiben. Die Babies nehmen mich halt schon ganz schön in Anspruch.

Ich schleiche mich jetzt aber immer öfter davon und meine Pflegemama hilft mir dabei. Sie sagt: Du brauchst auch mal deine Ruhe.

Ich gehe jetzt zweimal täglich spazieren, zusammen mit meinen Hundekumpels Dee, Rufi und Sunny. Ich glaube, ich mache das ganz ordentlich, auch wenn ich ab und an noch ein wenig Angst habe. Wenn ich sehe, dass die anderen drei ganz selbstsicher weiterlaufen... mache ich das einfach auch.

Meine Pflegemama meint, das ich sehr distanzlos bin. Was das heisst? Weiss ich auch nicht, aber aus irgendwelchen Gründen haben mir Suny und auch Rufi schon die Meinung gegeigt. Ich habe keine Ahnung wieso? Ist es denn nicht normal, dass ich auch immer gestreichelt werden will, wenn meine Menschen andere Hunde streicheln? Ich steige dann auch mal über Sunny drüber, oder steige an ihrem Rücken hoch, oder laufe unter Rufi durch. Der hat mir kürzlich mal den Schnauzengriff gezeigt, weil ich ihm zu nahe kam. Hat nicht weh getan, aber kann ich sicher bei meinen Babies später auch gebrauchen.

gaehnenHallo Leute. Hier bin ich wieder, eure Isa… die kleine Stadtstreunerin. Ich habe mich hier echt gut eingelebt und gewöhne mich so langsam an ein Leben mit Menschen und all seinen Vorzügen.

Es ist viel passiert… aber auch einiges beim alten geblieben. Nicht geändert hat sich z.B. der Hunger meiner Babies. Die trinken mir noch das Fell vom Kopf. Immer noch denken sie, die Bar ist ständig geöffnet. Sei drei Tagen beginne ich aber so langsam, ihnen zu zeigen, das es nicht immer so sein wird.

Ach Leute… ich glaube mein Tagebuch wird schon an 4 wohl etwas langweilig. Mein Leben ist aktuell geprägt von schlafen… fressen… pinkeln… ka….… und meine Babies füttern. Das macht sooo müde. Aber ist doch auch irgendwie lustig. Ich putze für meine Babies und meine Pflegemama putzt für mich. ;-) Na ja… was kann ich machen, wenn ich selber keine Türen öffnen kann. Ich würde ja raus gehen, aber sie sagt, die Tür muss zu bleiben, damit ich in Sicherheit bin. Na dann.

IMG 8718Meinen Babies geht es bis jetzt gut und ich hoffe, das bleibt auch so. Sie leben in einem ständigen Wechsel zwischen trinken und schlafen und manchmal schlafen sie auch einfach an meinen Zitzen ein. Ab und zu nimmt sie dann meine Pflegemama weg, damit einer der ganz kleinen Welpen andocken kann. Bei 8 Welpen können die Zapfstationen auch mal ein bisschen knapp werden.

Ich glaube meine Babies haben noch nie was vom Lockdown gehört und denken: Die Bar ist immer geöffnet! Die nuckeln und trinken was das Zeugs hält… aber das ist gut so.

Es macht nur so unglaublich müde. Trotzdem habe ich mich auch heute überreden lassen, kurz rauszugehen. Der Zeitpunkt war perfekt… Fast alle 8 waren eingeschlafen und so konnte ich mich kurz wegschleichen, ohne dass das grosse Geschrei losging.

Isa 01Es sind jetzt zwei Monate seit diese Menschen mich und meine Hundekumpels immer wieder füttern. Zum Glück, denn das Essen selber beschaffen war in der Stadt echt schwierig. Immer waren da diese komischen Dinger auf der Strasse, die mich manchmal jagten und andere Male fast über den Haufen warfen. Ich hatte echt oft Glück...

Irgendetwas passierte mit mir in den letzten Wochen. Mein Bauch wurde dicker und dicker und so langsam wird es echt mühsam mich fortzubewegen. Ab und an spüre ich auch etwas in meinem Bauch, das sich bewegt. Ich habe keine Ahnung was das ist... es ist völlig neu für mich.

Pride 01Jahrelang habe ich meinem Besitzer brav Welpen geliefert. Immer wieder... manchmal zweimal im Jahr, damit er immer Nachschub für sich, seine Familie und Freunde hatte.

Jagen war sein grosses Hobby... wie das so vieler Menschen in diesem Land.

Dann merkte mein Besitzer, das ich alt wurde. Ich begann müde zu werden und mein einst so schönes Aussehen veränderte sich mehr und mehr. Meine Haut wurde schuppig und ich verlor mein schönes Fell. Ich muss grausam ausgesehen haben, denn mein Besitzer sagte mir eines Tages, dass er meinen Anblick nicht mehr ertragen kann...

   
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